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Nachhaltige Siedlungsentwicklung

Darunter sind alle rechtlichen, planerischen und ökonomischen Instrumente zu verstehen, die eine Inanspruchnahme der begrenzten Ressource Fläche durch Siedlungen begrenzen, um den unverbauten Freiraum zu bewahren. Im Kern geht es um die Abkehr von der Wachstumsphilosophie im Planen und Bauen sowie die Umwidmumg der auf Boden, Fläche und Immobilien wirkenden Steuerungsinstrumente zugunsten der Bestandspflege und -entwicklung. Damit soll eine nachhaltige Entwicklung im ökologischen, ökonomischen und sozialen Sinne gefördert werden.

Eine nachhaltige Siedlungsentwicklung kann durch folgende Maßnahmen unterstützt werden:

  • Flächensparendes Bauen,
  • Innenentwicklung vor Außenentwicklung, d.h. bessere Nutzung im Bestand vorhandener Potenziale durch bauliche Verdichtung, Aufwertung von Grün- und Freiräumen sowie Belebung von Innenstädten,
  • Nutzung von Brachen,
  • Kostentransparenz und verursacherbezogene Kostenanlastung bei der Neuausweisung von Bau- und Verkehrsflächen,
  • Kommunales Flächenmanagement als Strategie von Städten und Gemeinden, mit Fläche und Boden sparsam und effizient zu haushalten.