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Raumbezug

Die Bereitstellung der Indikatoren erfolgt für Gebietseinheiten auf verschiedenen Ebenen für das terrestrische Staatsgebiet der Bundesrepublik Deutschland (ohne Meeresgebiete). Die Indikatorwerte beziehen sich auf administrative Gebietseinheiten (Gemeinden, Kreise und kreisfreie Städte, Bundesländer) sowie Raumordnungsregionen. Wenn eine Gemeinde Anteil an Binnen- oder Küstengewässern hat, fließt die entsprechende Fläche in die Berechnungen ein. Die Kartendarstellung zeigt immer die Küstenlinie, jedoch keine Uferlinien der Binnengewässer. 

Ausgewählte Indikatoren können auch für Städte (> 50.000 Einwohner) und deren Stadtteile (Stadtbezirke, Ortsteile oder vergleichbare Einheiten) angezeigt werden. Der Geometriebezug erfolgte über städtische Ämter für Geodaten und Vermessung bzw. Open Street Map jeweils mit Bezugsjahr 2014.

Außerdem erfolgt die Darstellung als Rasterkarte in den Auflösungen 100 m, 200 m, 500 m, 1.000 m, 5.000 m und 10.000 m. Damit wird auch eine innerkommunale Bewertung der Siedlungs- und Landschaftsstruktur möglich. Die Rasterkarten sind unabhängig von Gebietsstandsänderungen und gestatten damit unmittelbare Zeitvergleiche ohne Umrechnungen. Es ist zu beachten, dass mit zunehmender Auflösung, d.h. kleiner werdenden Rasterweite, die Unsicherheit der Indikatoren bedingt durch geometrische Ungenauigkeiten und Aktualitätsunterschiede steigt.

Die terrestrische Gebietsfläche Deutschlands auf Gemeindeebene beträgt 357.674 km² - nach bundesweiten amtlichen Geobasisdaten, erstmals herausgegeben zum Stichtag 31.12.2013 (Verwaltungsgebiete VG25, BKG 2014). Für die vorangegangenen Zeitschnitte des IÖR-Monitors wurden Geodaten der Verwaltungsgebiete auf Grundlage des ATKIS Basis-DLMs aufbereitet (Methodik vgl. Schumacher, Krüger und Kaden 2013: Gebietsreformen und Verwaltungsgrenzen: Zum Aufbau einer Verwaltungsgebietsgeometrie VG25 aus dem ATKIS-Basis-Landschaftsmodell. In: Kartographische Nachrichten 63(2013)5, 276-282). Teilweise treten Abweichungen der Gebietsfläche einzelner Gemeinden im Küstenbereich 2013 auf, die mit anderer Abgrenzung der Küstenlinie zu vorangegangenen Zeiten zusammenhängen. Damit ergeben sich geringfügige Unterschiede bei der terrestrischen Gebietsfläche früherer Monitor-Zeitschnitte zum o. g. bundesweiten Summenwert.