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Fragen zu Datengrundlage, Indikatoren und Indikatorwerten

Wo finde ich Informationen zu den Datengrundlagen?
Wie aktuell ist der letzte Zeitschnitt?
Mit welchem Gebietsstand wird gerechnet?
Was ist bei dem Vergleich zweier Zeitschnitte zu beachten?
Warum werden bestimmte Gebietseinheiten beim Vergleich nicht in beiden Zeitschnitten angezeigt?
Wo finde ich Informationen zu den Indikatoren?

Fragen zur Kartendarstellung

Ist die gemeinsame Darstellung mehrerer Gebiete möglich?
Wie erfolgt die automatische Klassifizierung der Werte?
Was bedeutet Erweiterte Klassifizierung?
Können die Farben der Karte geändert werden?
Was bedeutet Normierung?
Wie kann die Wertedarstellung „eingefroren“ werden, um einen Vergleich mit anderen Zeitschnitten oder Gebieten zu ermöglichen?
Können zwei Zeitschnitte durch den Aufruf eines weiteren Monitorfensters verglichen werden?
Können mehrere Zeitschnitte in derselben Karte angezeigt werden?
Ist ein Kartenzoom möglich?
Kann die Karte durch topographische Informationen ergänzt werden?

Kann eine individuell bearbeitete Karte gespeichert werden?

Fragen zu Genauigkeit und Verlässlichkeit der Werte

Wie verlässlich sind die Indikatorenwerte?
Welche Zusatzinformationen werden zu den Indikatorwerten gegeben?
Warum existieren für einige Gebiete nicht alle Indikatorwerte?
Woran liegt es, dass gemeindefreie Gebiete teilweise sehr hohe und unplausible Kennzahlwerte im Bereich Siedlung aufweisen?
Warum unterscheiden sich die Werte von denen der amtlichen Flächenerhebung?
Sind die veröffentlichten Daten amtlich autorisiert?

Allgemeine Fragen

Wo werden die Begriffe erklärt?
Was muss bei Benutzung von Karten oder Tabellenwerten beachtet werden?
Wie binde ich eine SVG-Kartendatei in Microsoft Office ein?


Fragen zu Datengrundlage, Indikatoren und Indikatorwerten

Wo finde ich Informationen zu den Datengrundlagen? Die Indikatorwerte werden auf Grundlage von amtlichen Geobasis-, Geofach- und Statistikdaten errechnet. Die Datengrundlagen für jeden Indikator sind im entsprechenden Indikatorkennblatt benannt.

Wie aktuell ist der letzte Zeitschnitt? Zu jeder Karte eines Indikators, der ATKIS-Daten verwendet, wird in einer Nebenkarte die mittlere Grundaktualität der verwendeten Daten angegeben.

Mit welchem Gebietsstand wird gerechnet? Die Indikatoren werden mit dem für den jeweiligen Zeitschnitt gültigen Gebietsstand (jeweils der 31.12. des Jahres) berechnet.

Was ist bei dem Vergleich zweier Zeitschnitte zu beachten? Verwaltungsgrenzen sind durch Gebietsreformen, Eingemeindungen, Teilumgliederungen und Grenzbereinigungen häufigen Veränderungen unterworfen. Wenn sich dadurch die Bezugsfläche gravierend ändert, ist die Vergleichbarkeit von Indikatorwerten zweier Zeitschnitte eingeschränkt.

Warum werden bestimmte Gebietseinheiten beim Vergleich nicht in beiden Zeitschnitten angezeigt? Wenn durch Gebietsstandsänderungen die zur Identifizierung von administrativen Gebietseinheiten nötigen Amtlichen Gemeindeschlüssel (AGS) geändert werden oder wegfallen, ist ein Vergleich mit einem anderen Zeitschnitt unmöglich.

Wo finde ich Informationen zu den Indikatoren? Zu jedem Indikator existieren ein Indikatorenkennblatt und eine Interpretation der Werte auf Kreisbasis für den jeweiligen Zeitschnitt. Sie sind zu finden unter dem Reiter „Indikatoren“ oder über die Karten- bzw. Tabellenansicht durch die Schalter „Erklärung Indikator“ bzw. „Indikatorkennblatt“ erreichbar.

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Fragen zur Kartendarstellung

Ist die gemeinsame Darstellung mehrerer Gebiete möglich? Ja, eine Mehrfachauswahl von Gebieten ist durch Klickauswahl bei gedrückter Shift- oder Strg-Taste möglich (unter Mac OS: Shift- oder Apfel-Taste).

Wie erfolgt die automatische Klassifizierung der Werte? Standardmäßig wird die Klassifizierung auf Grundlage der Werte der angezeigten Gebiete vorgenommen, wobei eine gleichmäßige Klassenbesetzung (Quantile) angestrebt wird. Diese Klassifizierungsmethode ist in den meisten Fällen gut geeignet, eine möglichst differenzierte und kontrastreiche Darstellung von Merkmalsausprägungen zu erreichen. Optional kann auch der Wertebereich in gleichabständige Klassen geteilt werden.

Was bedeutet Erweiterte Klassifizierung? Über den Schalter „Erweiterte Klassifizierung“ können individuelle Anpassungen vorgenommen werden, die über die automatisch generierte Klassifizierung hinausgehen.

Können die Farben der Karte geändert werden? Nach Klick auf „Farben“ können alle verwendeten Farben in der Karte individuell angepasst werden.

Was bedeutet Normierung? Hier kann eingestellt werden, ob die Klassifizierung auf Grundlage der ausgewählten Gebietseinheiten oder der gesamten Bundesrepublik erfolgen soll.

Wie kann die Wertedarstellung „eingefroren“ werden, um einen Vergleich mit anderen Zeitschnitten oder Gebieten zu ermöglichen? Nach Klick auf „Klassifizierung“ und „Erweiterte Klassifizierung“ erscheint eine Seite mit individuellen Einstellungsmöglichkeiten zu den Kartenfarben. Die Wahl der Option „Einstellung beibehalten“ gewährleistet die Beibehaltung der aktuell eingestellten Klassifizierung bis zu Wiederherstellung des Standards bzw. bis zur Anwahl eines anderen Indikators.

Können zwei Zeitschnitte durch den Aufruf eines weiteren Monitorfensters verglichen werden? Nein. Veränderte Einstellungen wirken sich auf alle geöffneten Fenster eines Browsers aus.

Können mehrere Zeitschnitte in derselben Karte angezeigt werden? Nein. Im Kartenbild kann nur ein Zeitschnitt oder die Differenz zweier Zeitschnitte angezeigt werden.

Ist ein Kartenzoom möglich? Nein. Der Kartenausschnitt wird durch die Vorauswahl der anzuzeigenden Gebietseinheiten bestimmt.

Kann die Karte durch topographische Informationen ergänzt werden? Derzeit können durch „Zusatz“ die Grenzen der Bundesländer und/oder der Kreise bzw. Kreisfreien Städte in die Karte eingeblendet werden. Weitere topographische Zusatzinformationen sind vorgesehen.

Kann eine individuell bearbeitete Karte gespeichert werden? Ja, durch Klick auf „Kartenlink erzeugen“ werden die aktuellen Einstellungen unter einer eindeutigen abrufbaren Nummer ca. 2 Monate gespeichert.

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Fragen zu Genauigkeit und Verlässlichkeit der Werte

Wie verlässlich sind die Indikatorenwerte? Die berechneten Indikatorwerte wurden auf Plausibilität geprüft. In bestimmten Fällen werden zum besseren Verständnis der Werte weiterführende Hinweise gegeben. 

Welche Zusatzinformationen werden zu den Indikatorwerten gegeben? Wenn erforderlich, werden die Indikatorwerte durch folgende Hinweise ergänzt, deren Vollständigkeit jedoch nicht garantiert werden kann:

  • Vergleich mit Vorwerten ist nur eingeschränkt möglich (Attributsänderung). Umwidmungen oder Korrekturen im Basis-DLM können u. U. unplausible Entwicklungen im Vergleich der Zeitschnitte hervorrufen. In diesem Fall sind größere Differenzen nicht auf eine tatsächliche Entwicklung zurückzuführen sondern hauptsächlich auf die Datenkorrektur.
  • Berechnung beruht auf sehr kleiner Fläche. Bei ungewollten Überlappungen von Objekten im Bereich Siedlung über Gemeindegrenzen hinweg können durch kleine Splitterflächen sehr hohe Indikatorwerte entstehen, die ein falsches Bild der Realität zeichnen (s. a. Frage zu unplausiblen Werten in gemeindefreien Gebieten).
  • Berechnung schließt große Erholungsflächen ein (Wildpark, Golfplatz usw.). Wildgehege und Golfplätze sind als Objekte der Siedlungsfreifläche der Kategorie Siedlung zugeordnet. Dadurch weisen Gemeinden mit diesen Einrichtungen u. U. einen sehr hohen Siedlungsflächenanteil auf, auch wenn es sich dabei um Wald- bzw. Rasenflächen handelt.
  • Berechnung schließt große Tagebauflächen ein. Abbauflächen werden eigentlich dem Freiraum zugezählt. Bei bestimmten Überlagerungskonstellationen mit den Objektarten Bergbaubetrieb und Industrie- und Gewerbefläche kann es jedoch vorkommen, dass diese Flächen programmtechnisch bedingt mit zur Siedlungsfläche gezählt werden.
  • Berechnung schließt große militärisch genutzte Gebiete ein. Bei der Interpretation der Indikatorwerte dieser Gebietseinheit ist zu beachten, dass die Zahlen u. U. durch das Vorhandensein großer Truppenübungsplätze beeinflusst werden.
  • Sonstige Hinweise. In bestimmten Sonderfällen werden weitere Hinweise zu den veröffentlichten Werten gegeben.

In der Tabellenansicht werden die auftretenden Hinweise gesondert aufgeführt.

Warum existieren für einige Gebiete nicht alle Indikatorwerte? Unter folgenden Umständen kann ein Indikator nicht für jede Gebietseinheit berechnet werden. In diesen Fällen werden folgende Meldungen ausgegeben:

  • Datengrundlage fehlt. Für das Gebiet wurden die zur Berechnung erforderlichen Daten nicht erhoben.
  • Wert nicht berechenbar. Es sind Daten vorhanden, aber ein Indikatorwert kann nicht bestimmt werden. Dies tritt bei relativen Kennzahlen bzw. Indikatoren auf, wenn die Objektarten der Bezugsfläche in der Gebietseinheit nicht vorhanden sind (Division durch Null).
  • Fehlerhafter/unplausibler Wert. Der Wert ist trotz korrekter Berechnung nicht plausibel. Dies tritt v.a. bei fehlerhaften Geobasisdaten (z. B. falsche Geometrie oder falsche Objektarten/Attribute) auf.
  • Gebietsstandsänderung. Wenn sich zwischen zwei Zeitschnitten die Amtlichen Gemeindeschlüssel (AGS) geändert haben, kann die Gebietseinheit im Vergleich nicht angezeigt werden.

Woran liegt es, dass gemeindefreie Gebiete teilweise sehr hohe und unplausible Kennzahlwerte im Bereich Siedlung aufweisen? Durch kleinste Lageungenauigkeiten in der Geometrie der Eingangsdaten (ATKIS) können z. B. auch Siedlungsflächen über Gemeindegrenzen hinausragen, ohne dort tatsächlich zu liegen. Bei gemeindefreien Gebieten fallen diese Kleinstflächen besonders ins Gewicht, da dort i. d. R. keine weiteren größeren Siedlungsflächen vorhanden sind, die diesen Effekt überdecken. Da die amtlichen Daten prinzipiell nicht verändert werden, bleiben diese Fehler erhalten. In der Tabellenansicht werden gemeindefreie Gebiete deshalb standardmäßig ausgeblendet, können aber zugeschaltet werden.

Warum unterscheiden sich die Werte von denen der amtlichen Flächenerhebung? Die Unterschiede erklären sich aus der Verwendung unterschiedlicher Eingangsdaten. Die Indikatorwerte des Monitors der Siedlungs- und Freiraumentwicklung basieren auf dem ATKIS Basis-DLM, die Werte der amtlichen Flächenerhebung nach Art der tatsächlichen Nutzung  auf dem Amtlichen Liegenschaftsbuch (ALB).

Sind die veröffentlichten Daten amtlich autorisiert? Nein. Grundlage der Berechnungen sind aber ausschließlich amtliche Geobasis-, Geofach- und Statistikdaten. Diese werden nach eingehend geprüften und veröffentlichten Verfahren berechnet. Da die Eingangsdaten nicht fehlerfrei sind, kann trotz gründlicher Prüfung für die Richtigkeit der veröffentlichten Daten nicht garantiert werden. Unplausible Werte werden, wenn möglich, mit einem Hinweis versehen.

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Allgemeine Fragen

Wo werden die Begriffe erklärt? Über die Navigationsleiste ist über den entsprechenden Reiter das Glossar verlinkt, das eine Erklärung der wichtigsten und zum Verständnis der Inhalte des Monitors benötigten Begriffe enthält.

Was muss bei Benutzung von Karten oder Tabellenwerten beachtet werden? Die veröffentlichten Daten stehen der Allgemeinheit zur Benutzung zur Verfügung. Bei der Verwendung von Karten, Kennzahlwerten oder anderer Informationen aus dem IÖR-Monitor ist stets die Herkunft der Daten anzugeben: © Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung

Wie binde ich eine SVG-Kartendatei in Microsoft Office ein? Microsoft unterstützt das SVG-Format leider noch nicht direkt in seinen Produkten, was sich aber in absehbarer Zeit ändern wird. Momentan ist es nötig, dass Sie den Adobe SVG-Viewer installieren. Dabei ist darauf zu achten, dass Sie die Version 3.02 verwenden, da die Version 3.03 nicht korrekt mit MS-Office arbeitet. Ist der Adobe SVG-Viewer auf ihrem PC installiert, können Sie SVG-Dateien einfach per Drag 'n Drop oder über die Einfügen-Funktion in Ihre Dokumente einbinden. Um die Datei auf anderen Rechnern anzeigen zu lassen ist der Adobe SVG-Viewer nicht nötig, da das SVG auf andere Weise im Dokument verankert wird.
Den Adobe SVG-Viewer in der Version 3.02 finden sie hier:
http://download.adobe.com/pub/adobe/magic/svgviewer/win/3.x/3.02/en/SVGView.exe

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