Platzhalter Platzhalter

Anwendungsmöglichkeiten des Monitors der Siedlungs- und Freiraumentwicklung sowie Stellung zu anderen Informationsportalen

Welche Themen werden im IÖR-Monitor präsentiert?

Kern des IÖR-Monitors bilden raumbezogene kleinräumige Informationen und Analysen zur Flächennutzung und Landschaftsentwicklung auf verschiedenen Ebenen für die Bundesrepublik Deutschland. Damit im Zusammenhang stehende Themen wie Gebäudebestand, Landschaftsqualität und Ökosystemleistungen sind eingeschlossen.

Wie ist der IÖR-Monitor in die Raumbeobachtung in Deutschland eingebunden?

Der IÖR-Monitor ist eine dauerhafte wissenschaftliche Dienstleistung und ergänzt insbesondere die Raumbeobachtung des BBSR hinsichtlich kleinräumiger Daten bis zur Gemeindeebene und darunter. Weiterhin speist er den entstehenden Umweltatlas des UBA und den Regionalatlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder. Räumliche Informationen zu Schutzgebieten und Ökosystemleistungen vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) werden im IÖR-Monitor gezielt ausgewertet. 

Was unterscheidet die Indikatorwerte des IÖR-Monitors zur Flächennutzung von denen der amtlichen Flächenerhebung?

Der IÖR-Monitor verwendet amtliche geotopographische Daten (ATKIS Basis-DLM) – im Gegensatz zur amtlichen Flächenstatistik, die auf Katasterdaten (ALKIS) beruht. Die geotopographischen Daten unterliegen, anders als Katasterdaten, einer zyklischen flächendeckenden Fortschreibung. Allerdings sind die Mindesterfassungseinheiten (kleinste Flächenobjekte) etwas größer. Dies wird sich im Ergebnis der Harmonisierung von ALKIS und ATKIS ändern. 

Welche Akteure können für welche Aufgaben Nutzen aus den Indikatorwerten ziehen?

Einsatzmöglichkeiten der Indikatorwerte, die in der Regel flächendeckend, kleinräumig und in längeren Zeitreihen liegen in der Flächensparpolitik, der Umweltbeobachtung und Planungsaufgaben, beispielsweise: - Bundes- und Landesaufgaben (Veränderung zentraler Indikatoren wie SuV-Anteil, Flächenneuinanspruchnahme, Siedlungsdichte, Freiraumverlust pro Einwohner, Ökosystemleistungen) - Landesumweltbehörden (z. B. Vergleiche mit anderen Bundesländern) - Stadtplanung/-umweltverwaltung (innerstädtische Differenzierung als Raster oder auf Stadtteilebene (z. B. Grünerreichbarkeit) - Regionalplanung (Unterstützung der Kommunikation und Moderation) - Planungsverbände und kommunale Behörden (Kreise und Gemeinden) - Amtliche Vermessungseinrichtungen bzw. Geobasisdatenanbieter (Hinweise auf Datenprobleme bei unplausiblen Indikatorwerten bzw. –veränderungen) - NGOs - Medien (Grundlegende Informationen zur Flächennutzungssituation und -entwicklung) - raum- und sozialwissenschaftliche Forschung und Lehre.

Datengrundlagen, Nomenklatur, Berechnungsmethodik, Zeitbezug und Verlässlichkeit

Welche Daten sind Grundlage für die Berechnungen?

Der IÖR-Monitor nutzt ausschließlich amtliche Geobasisdaten (ATKIS Basis-DLM für die Flächennutzung, ALKIS für die Gebäudebestandsanalysen), Geofachdaten (rechtlich festgesetzte Überschwemmungsgebiete, Schutzgebiete des Landschafts- und Naturschutzes) und Statistikdaten (Einwohner, Bruttoinlandsprodukt). Es werden keine eigenen Daten originär erhoben.

Welche Flächennutzungsarten werden differenziert?

Es wird ein hierarchisches Flächenschema verwendet, welches in enger Anlehnung an die Nutzungsklassen der amtliche Geobasisdaten ATKIS und ALKIS steht. Die Nutzungsbereiche Siedlung, Verkehr und Freiraum sind in zwei bis drei Ebenen weiter in 34 Nutzungsarten untergliedert. Für die wichtigsten davon werden der jeweilige Flächennutzungsanteil und seine Entwicklung ausgewiesen.

Wie verlässlich sind die Indikatorwerte im räumlichen Vergleich?

Die Flächennutzungsdaten des ATKIS Basis-DLM werden in Verantwortung der Bundesländer nach einem durch die Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen (AdV) abgestimmten Modell (GeoInfoDok) erfasst. Teilweise gibt es kleine Differenzen zwischen den Bundesländern durch unterschiedliche Interpretation der Erfassungsvorschriften. Es ist zu beachten, dass mit zunehmender Auflösung, d. h. kleineren Raumbezugsebenen bzw. Rasterweiten, die Unsicherheit der Indikatorwerte bedingt durch geometrische Ungenauigkeiten und Aktualitätsunterschiede steigt. Damit ist bei Werten der Gemeindeebene tendenziell eine größere Unsicherheit verbunden ist als auf Bundeslandebene.

Wie verlässlich sind die Indikatorwerte im zeitlichen Vergleich?

Die zeitliche Vergleichbarkeit der Indikatorwerte ist unter Berücksichtigung der jeweils angezeigten Grundaktualität prinzipiell gegeben, d. h. die für einen bestimmten Zeitschnitt angegebenen Werte für die gewählten Raumeinheiten entsprechen dem am jeweiligen Jahresende aktuell verfügbaren Datenstand (siehe auch nächste Frage). Dabei ist zu beachten, dass die Erfassung und Laufendhaltung der ATKIS-Daten in den einzelnen Bundesländern etwas unterschiedlich gehandhabt wird. In Folge der Migration des ATKIS Basis-DLM (je nach Bundesland zwischen 2008 - 2013) wurde die zeitliche Vergleichbarkeit vorübergehend beeinträchtigt. Derartige Effekte werden in der Tabellendarstellung durch Hinweise gekennzeichnet.

Wie werden die Indikatorwerte geprüft?

Nach der Berechnung werden die Indikatorwerte zuerst im räumlichen Vergleich überprüft. Dafür werden auf allen administrativen Ebenen die Indikatorwerte sortiert und minimale und maximale Wertausprägungen mit Hilfe von Luftbildern überprüft. Nicht selten sind Ausreißer auf Erfassungsfehler zurückzuführen und werden dann mit Hinweiszeichen im Tabellentool versehen. Danach erfolgt ein Vergleich der neuen Indikatorwerte mit den Vorwerten der Zeitreihe. Deutliche Veränderungen werden im Luftbild überprüft und als fehlerhaft gekennzeichnet, wenn diese unplausibel sind und den Schluss auf Erfassungsfehler nahelegen.

Wie aktuell sind die Geodaten, auf denen die Indikatorwertberechnung beruht?

Die ATKIS-Geodaten für die Berechnung der Indikatorwerte eines neuen Zeitschnitts beziehen sich immer auf das Jahresende (Gebietsstand 31.12.), werden jeweils am Anfang des Folgejahres beschafft, sobald die Daten aller Bundesländer homogenisiert beim BKG zur Verfügung stehen. Danach werden die Indikatorwerte des IÖR-Monitors berechnet, im Überblick vom IÖR-Monitor-Team kontrolliert und in der Regel ab März öffentlich freigeschaltet. Für einige Indikatoren mit anderer Datengrundlage gibt es abweichende Regelungen.

Wie aktuell sind die Geodaten eines bestimmten Zeitschnitts?

Zu jeder Karte eines Indikators mit ATKIS-Datengrundlage wird in einer Nebenkarte die mittlere Grundaktualität der verwendeten Daten angegeben.

Mit welchem Gebietsstand wird gerechnet?

Die Indikatorwerte werden mit dem für den jeweiligen Zeitschnitt gültigen Gebietsstand (31.12. des Bezugsjahres) berechnet. Dazu wird die amtliche Verwaltungsgebietsgeometrie 1:25.000 (VG25) für die einzelnen administrativen Ebenen herangezogen. 

Was muss ich beim Zeitvergleich von Indikatorwerten beachten?

Die Indikatoren zur Flächennutzung werden aus topographischen Geobasisdaten in deren höchster Auflösung abgeleitet. Die flächendeckende Aktualisierung dieser Daten (Veränderungserfassung durch Luftbildbildvergleich) ist ein sehr aufwendiger Prozess und erfolgt durch die Vermessungsbehörden der Länder in einem drei- bis fünfjährigen Zyklus. Das tatsächliche Datenalter (Grundaktualität) weicht deshalb von der Zeitschnittauswahl ab und wird explizit in einer Nebenkarte und in der Indikatorwerttabelle angegeben, wenn dies beim betreffenden Indikator relevant ist.

Warum werden für einige Gebietseinheiten nicht alle Indikatorwerte veröffentlicht?

Unter folgenden Umständen kann ein Indikator nicht für jede Gebietseinheit berechnet werden. In diesen Fällen werden folgende Meldungen ausgegeben:

Datengrundlage fehlt. Für das Gebiet wurden die zur Berechnung erforderlichen Daten nicht erhoben.

Wert nicht berechenbar. Es sind Daten vorhanden, aber ein Indikatorwert kann nicht bestimmt werden. Dies tritt bei relativen Kennzahlen bzw. Indikatoren auf, wenn die Objektarten der Bezugsfläche in der Gebietseinheit nicht vorhanden sind (Division durch Null).

Fehlerhafter/unplausibler Wert. Der Wert ist trotz korrekter Berechnung nicht plausibel. Dies tritt v.a. bei fehlerhaften Geobasisdaten (z. B. falsche Geometrie oder falsche Objektarten/Attribute) auf.

Gebietsstandsänderung. Wenn sich zwischen zwei Zeitschnitten die Amtlichen Gemeindeschlüssel (AGS) geändert haben, kann die Gebietseinheit im Vergleich nicht angezeigt werden.

Woran liegt es, dass gemeindefreie Gebiete teilweise sehr hohe und unplausible Indikatorwerte im Bereich Siedlung aufweisen?

Durch kleinste Lageungenauigkeiten in der Geometrie der Eingangsdaten (ATKIS) können Siedlungsflächen über Gemeindegrenzen hinausragen, ohne dort tatsächlich zu liegen. Bei gemeindefreien Gebieten fallen diese Kleinstflächen besonders ins Gewicht, da dort i. d. R. keine größeren Siedlungsflächen vorhanden sind, die diesen Effekt überdecken könnten. Da die amtlichen Daten bei der Indikatorwertberechnung prinzipiell nicht verändert werden, bleiben diese Fehler erhalten. In der Tabellenansicht werden gemeindefreie Gebiete deshalb im Gegensatz zur Kartenansicht standardmäßig ausgeblendet, können aber zugeschaltet werden. 

Warum unterscheiden sich die Werte von denen der amtlichen Flächenerhebung?

Die Unterschiede erklären sich aus der Verwendung unterschiedlicher Eingangsdaten. Die Indikatorwerte des Monitors der Siedlungs- und Freiraumentwicklung basieren auf dem ATKIS Basis-DLM, die Werte der amtlichen Flächenerhebung nach Art der tatsächlichen Nutzung auf dem Amtlichen Liegenschaftskataster (ALKIS).

Welche Zusatzinformationen werden zu den Indikatorwerten gegeben?

Die berechneten Indikatorwerte wurden auf Plausibilität geprüft. In bestimmten Fällen werden zum besseren Verständnis der Werte weiterführende Hinweise gegeben, deren Vollständigkeit jedoch nicht garantiert werden kann:

Vergleich mit Vorwerten ist nur eingeschränkt möglich (Attributänderung). Umwidmungen oder Korrekturen im Basis-DLM können u. U. unplausible Entwicklungen im Vergleich der Zeitschnitte hervorrufen. In diesem Fall sind größere Differenzen nicht auf eine tatsächliche Entwicklung zurückzuführen sondern hauptsächlich auf die Datenkorrektur.

Berechnung beruht auf sehr kleiner Fläche. Bei ungewollten Überlappungen von Objekten im Bereich Siedlung über Gemeindegrenzen hinweg können durch kleine Splitterflächen sehr hohe Indikatorwerte entstehen, die ein falsches Bild der Realität zeichnen (s. a. Frage zu unplausiblen Werten in gemeindefreien Gebieten).

Berechnung schließt große Erholungsflächen ein (Wildpark, Golfplatz usw.). Wildgehege und Golfplätze sind als Objekte der Siedlungsfreifläche der Kategorie Siedlung zugeordnet. Dadurch weisen Gemeinden mit diesen Einrichtungen u. U. einen sehr hohen Siedlungsflächenanteil auf, auch wenn es sich dabei um Wald- bzw. Rasenflächen handelt.

Berechnung schließt große Tagebauflächen ein. Abbauflächen werden eigentlich dem Freiraum zugezählt. Bei bestimmten Überlagerungskonstellationen mit den Objektarten Bergbaubetrieb und Industrie- und Gewerbefläche kann es jedoch vorkommen, dass diese Flächen programmtechnisch bedingt mit zur Siedlungsfläche gezählt werden.

Berechnung schließt große militärisch genutzte Gebiete ein. Bei der Interpretation der Indikatorwerte dieser Gebietseinheit ist zu beachten, dass die Zahlen u. U. durch das Vorhandensein großer Truppenübungsplätze beeinflusst werden.

Sonstige Hinweise. In bestimmten Sonderfällen werden weitere Hinweise zu den veröffentlichten Werten gegeben. In der Tabellenansicht werden die auftretenden Hinweise gesondert aufgeführt.

Fragen zur Darstellung und Funktionalität

Für welche Raumgliederungen werden die Indikatorwerte ausgegeben?

Die Indikatoren werden in der Regel für alle amtlichen Gebietsebenen vom Bund über die Bundesländer, Kreise (differenzierbar nach kreisfreien Städten und Landkreisen) bis zur Gemeinde für das terrestrische Staatsgebiet der Bundesrepublik Deutschland (ohne Meeresgebiete) sowie für Raumordnungs- und Planungsregionen gezeigt. Darüber hinaus können ausgewählte Indikatoren für Städte größer 50.000 Einwohner und deren Stadtteile (Stadtbezirke, Ortsteile oder vergleichbare Einheiten) gezeigt werden. Nicht angezeigt werden Gemeindewerte, wenn diese unsicher sind. Außerdem erfolgt die Indikatorwertausgabe in INSPIRE-konformen Rasterkarten mit 100 m, 200 m, 500 m, 1.000 m, 5.000 m und 10.000 m Rasterweite. So ist auch eine innerkommunale Bewertung der Siedlungs- und Landschaftsstruktur möglich.

Bricht bei Gebietsstandsänderungen die Zeitreihe ab?

Nein, der IÖR-Monitor berücksichtigt die administrativen Gebietsstandsänderungen und eine Rückwärtsverfolgung ist in den meisten Fällen, aber nicht immer exakt möglich. Die Indikatoren werden dazu jährlich entsprechend des jeweils gültigen amtlichen Gebietsstands berechnet. Wenn sich der Zuschnitt von administrativen Einheiten durch die Gebietsreform eines Bundeslandes oder verschiedene kommunale Gebietsänderungen verändert (in der Regel Zusammenschlüsse), werden die Indikatorwerte auch für frühere Zeitschnitte entsprechend des aktuellen Gebietsstands gezeigt. Damit ist eine rückwärtige Verfolgung der Entwicklung prinzipiell möglich. Ein Vergleich früherer Gebietsstände mit der jetzigen Flächennutzung (Vorwärtsvergleich) ist dagegen nicht möglich. Die Rasterkarten sind von Gebietsstandsänderungen unabhängig, wodurch ein vor- bzw. auch rückwärtiger Vergleich immer möglich ist.

Wo gibt es Informationen zum vertieften Verständnis der Indikatoren?

Die Berechnungsmethodik, die Datengrundlage, die Bedeutung und Interpretation eines jeden Indikators werden in einem Indikatorkennblatt einschließlich Verweisen auf Quellen und Veröffentlichungen genau beschrieben. Der Indikatorwert selbst wird häufig durch Hinterlegung der örtlichen Geotopographie (WebAtlasDE, TopPlus, IÖR-Flächennutzungskarte) besser verständlich. Die Sichtbarkeit der Hintergrundkarten kann mittels eines Schiebereglers verändert werden. 

Ist die gemeinsame Darstellung mehrerer Gebiete möglich?

Ja, im Kartenviewer ist eine Mehrfachauswahl von Gebieten durch Klickauswahl bei gedrückter Shift- oder Strg-Taste möglich (unter Mac OS: Shift- oder Apfel-Taste).

Wie erfolgt die automatische Klassifizierung der Werte?

Standardmäßig wird die Klassifizierung auf Grundlage der Werte der angezeigten Gebiete vorgenommen, wobei eine gleichmäßige Klassenbesetzung (Quantile) angestrebt wird. Diese Klassifizierungsmethode ist in den meisten Fällen gut geeignet, eine möglichst differenzierte und kontrastreiche Darstellung von Merkmalsausprägungen zu erreichen. Optional kann auch der Wertebereich in Klassen gleicher Breite geteilt werden.

Was bedeutet „Erweiterte Klassifizierung“?

Hier können individuelle Anpassungen vorgenommen werden, die über die automatisch generierte Klassifizierung hinausgehen. Dies betrifft die einzelnen Klassengrenzen und deren Farben.

Können die Farben der Karte geändert werden?

Nach Klick auf „Farbanpassung“ innerhalb der Menürubrik „Kartengestaltung“ können alle verwendeten Farben in der Karte individuell angepasst werden.

Wie kann die Wertedarstellung „eingefroren“ werden, um einen Vergleich mit anderen Zeitschnitten oder Gebieten zu ermöglichen?

Im Bereich „Kartengestaltung“ erscheint nach Klick „Erweiterte Klassifizierung“ eine Seite mit individuellen Einstellungsmöglichkeiten. Die Wahl der Option „Einstellung beibehalten“ gewährleistet die Beibehaltung der aktuell eingestellten Klassifizierung bis zu Wiederherstellung des Standards bzw. bis zur Anwahl eines anderen Indikators.

Können mehrere Zeitschnitte in derselben Karte angezeigt werden?

Für Rasterkarten ja. Unter dem Menüpunkt „Vergleichskarte“ ist eine Gegenüberstellung zweier Zeitschnitte in einem interaktiven Viewer möglich.

Ist ein Kartenzoom möglich?

Für Rasterkarten ja. Der Kartenausschnitt im Vektor-Viewer wird hingegen derzeit noch durch die Vorauswahl der anzuzeigenden Gebietseinheiten automatisch bestimmt.

Kann die Karte durch topographische Informationen ergänzt werden?

Kann die Karte durch topographische Informationen ergänzt werden? Ja, im Bereich „Kartengestaltung“ können die Grenzen der Bundesländer und/oder der Kreise sowie Gewässer, Autobahn- und Fernbahnnetz in die Karte eingeblendet werden.

Wo werden die Begriffe erklärt?

Über die Navigationsleiste ist über den entsprechenden Reiter das Glossar verlinkt, das eine Erklärung der wichtigsten und zum Verständnis der Inhalte des Monitors benötigten Begriffe enthält.

Fragen zum Datentransfer von Ergebnissen des IÖR-Monitors

Darf ich Ergebnisse des IÖR-Monitors veröffentlichen?

Ja, jede Karte, Tabelle bzw. Grafik aus dem IÖR-Monitor darf veröffentlicht werden, muss aber mit dem Copyright-Vermerk „IÖR-Monitor©Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung“ gekennzeichnet werden.

Wie kann ich Karten des IÖR-Monitors dauerhaft speichern oder einen Kartenlink versenden?

Jede Karte einschließlich der Bearbeitung durch den Nutzer im System des IÖR-Monitors (Klassifizierung, Farbgebung, ergänzte Kartengestaltungselemente etc.) kann dauerhaft als Kartenlink gespeichert und jederzeit über diesen wieder aufgerufen werden. Über „Kartenlink erzeugen“ werden die aktuellen Einstellungen unter einer eindeutigen abrufbaren Nummer dauerhaft gespeichert und sind jederzeit wieder aufrufbar.

Kann ich IÖR-Monitordaten in eigene GIS-Projekte einbinden?

Ja, die allermeisten Indikatorkarten werden auch als Geodienste angeboten. Damit ist sowohl die Darstellung der Indikatorkarten (WMS), als auch die Datenabfrage via WCS und WFS in eigenen GI-Systemen möglich.

Wie können die IÖR-Monitordaten exportiert werden?

Entweder direkt aus dem IÖR-Monitor heraus, wo Geodienste aufgerufen werden können bzw. der Kartenexport als PDF oder Bild (PNG, TIFF, JPEG) in wählbarer Auflösung mit dem Schalter „Karten einbinden/speichern“ realisiert werden kann. Außerdem können die Kartenvisualisierung und der Datenbezug auch über das Geoportal.de erfolgen.

Fragen zur Weiterentwicklungen

Wird der Monitor mit neuen Inhalten ergänzt?

Der Datenbestand des Monitors der Siedlungs- und Freiraumentwicklung wird regelmäßig ergänzt durch aktuelle Zeitschnitte (jeweils ca. Anfang März für die Geodaten des Vorjahres, sukzessiv auch frühere Zeitschnitte) sowie neue Indikatoren. In Arbeit sind z. B. weiterführende Indikatoren zur Bodenversiegelung, zur Innenentwicklung und zu Baulückenpotenzialen.